Über mich

Kurzprofil

Ich bin Jahrgang 1972 und am Bodensee aufgewachsen, zusammen mit einem Bruder und Hamburger Eltern. Seit über 25 Jahren lebe ich nun selbst an der Elbe, mittlerweile mit meinem Mann und unserem Hund, und freue mich über die Nähe zum Wasser. Ab und zu vermisse jedoch die Berge hier im Norden. 


Ich bin Diplom-Soziologin, Gestalttherapeutin (DVG), Coachin und Supervisorin (DVG). Zudem bin ich EMDR-Therapeutin (DEMDRG) sowie Traumatherapeutin (DEMDRG) und habe eine Zusatzqualifikation in Traumatherapie für Kinder und Jugendliche (PITT-KID). Als Lehrtherapeutin und Lehrsupervisorin begleite ich angehende Gestalttherapeut*innen während ihrer Ausbildung.


Beruflich begann ich als Projektmanagerin in der Marketing- und Trendforschung. Anschließend habe ich viele Jahre - auch neben meiner Praxistätigkeit - für Como Consult gearbeitet, einer Beratungsfirma in Hamburg. Seit 2012 bin ich als Gestalttherapeutin und Coachin in eigener Praxis tätig. 


Ausbildungen

- Ausbildung zur Gestalttherapeutin (DVG) am Institut für Gestaltfortbildung in Hamburg 
- Erhalt der Heilerlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz, eingeschränkt auf den Bereich der Psychotherapie, §1 Abs.3 Heilpraktikergesetz. Erteilt durch die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg (2012)

- Studium der Soziologie in München (Dipl. Soz.), Schwerpunkte: Organisationssoziologie und Psychologie 
- Ausbildung als Krankenschwester mit dem Schwerpunkt Psychiatrie

Fortbildungen

- EMDR Pragmatische Traumatherapie (VDH/DGMT/DEMDRG) an der PARB bei Andreas Zimmermann
- EMDR Therapie (VDH/DGMT/DEMDRG) an der PAPB bei Andreas Zimmermann
- Supervision und Beratung (DVG) am HIGW in Hamburg
- Traumatherapie für Kinder und Jugendliche (PITT-KID) bei Dr. med. Andreas Krüger, Ankerland e.V. Hamburg

Weiterbildungen, Workshops und Vorträge in den Bereichen Lösungsorientierte Kurztherapie nach Steve de Shazer, Arbeit mit dem inneren Team (Friedemann Schulz von Thun), systemische Paartherapie (Dr. Ulrich Clement), Emotionsfokussierte Paartherapie (Dr. Dieter Teschke und Ute Jung), Ego-State-Therapie mit Paaren (Dr. Matthias Lange, Anne Finne-Teschke), systemische Organisations- und Familien-Aufstellungsarbeit (Dagmar Kumbier und Dr. Ellen Künzel), Imaginative Stabilisierungstechniken und EMDR (Luise Reddemann), Entwicklungstrauma (Peter A. Levine), Komplextrauma (Michaela Huber) sowie Ansätze und Methoden zur Förderung der Achtsamkeit wie Yoga, Autogenes Training, Meditation, Qi Gong und Progressive Muskelentspannung.

Auch die zahlreichen klugen Werke des US-amerikanischen Psychiaters und Autors Irvin Yalom haben mich mit seiner wertschätzenden, kontaktvollen und unkonventionellen Haltung als Therapeutin geprägt.

Zudem fließen Erkenntnisse aus der Ernährungsform und Philosophie der Makrobiotik (Klaus Schubring, George Oshawa) in meine Arbeit ein, da Nahrung und Psyche eng miteinander verbunden sind. Und so geht es in meiner Praxis auch oft um die Frage: Was nährt mich eigentlich wirklich im Leben?

Arbeitsweise

Nicht müde werden
sondern dem Wunder
leise
wie einem Vogel
die Hand hinhalten.


Hilde Domin (1909 - 2006)


Ich arbeite ganzheitlich und betrachte das körperliche sowie psychische Befinden als untrennbar miteinander verbunden. Deshalb beziehen wir in meiner Praxis neben dem psychischen Aspekt auch Bewegung, Entspannung, Ernährung und das aktuelle Lebensumfeld mit ein. 

Meine therapeutische Herangehensweise ist traumasensibel, d.h. wir legen den Fokus auf den Aufbau von Sicherheit, Stabilität und Ressourcen. 


Manchmal vergleiche ich meine Arbeit mit der einer Bergführerin. Bei der gemeinsamen Wanderung kennt sie die Techniken des Kletterns und gibt Sicherheit und Halt im unbekannten Gelände. Durch ihre langjährige Erfahrung weiß sie, dass man sich in rauen Wetterlagen und verwinkelten Stellen des Lebens manchmal nur schrittweise voran tasten kann. Gelegentlich macht auch eine Verschnaufpause Sinn bevor es wieder weiter geht. 
Der Klient lernt auf der gemeinsamen Reise seine Seelenlandschaft immer besser kennen – er wird selbst-bewusster. Dadurch entstehen neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten.

Immer geht es in meiner Arbeit auch um Offenheit, Humor, Sorgfalt, Verlässlichkeit und auf den Punkt kommen. Zudem um eine gute Balance zwischen Reflexion und Machen sowie Mut und Demut. 


Soziales Engagement

Bei mir sind grundsätzlich zwei Therapieplätze für Menschen reserviert, die sich eine professionelle Unterstützung aktuell finanziell nicht leisten können. Im Moment sind es vor allem alleinerziehende Mütter oder  junge Erwachsene mit geringem Einkommen, die gerne auf das Angebot zurückgreifen. Diese Stunden sind kostenfrei. Fragen Sie gerne nach. Ich sage Ihnen, wann ein Platz frei wird.

Unterstützung und Qualität

Netzwerk

Bei Bedarf und in Abstimmung mit den Klienten arbeite ich mit einem kollegialen Netzwerk von Psychotherapeut*innen, Fachärzt*innen, Kliniken und  Beratungsstellen, wenn der Therapieprozess dadurch gut ergänzt werden kann. 

Ich bin Mitglied im Kompetenznetzwerk Gestaltsupervision und Coaching 

www.gestaltsupervision.de , bei den EMDR Therapeut*innen sowie im Therapeutennetzwerk www.uebergangstherapie.de

Diego

Manche Sitzungen finden draußen statt, da Bewegung in der Natur Stress abbaut und neue Perspektiven möglich macht. Gelegentlich den gewohnten Raum zu verlassen, hat sich in der Traumatherapie und auch beim Job-Coaching bewährt. 

Bei solch einer Walk-and-Talk-Runde kommt – nach Absprache – auch mal unser Hund Diego mit und freut sich, wenn jemand seinen roten Ball wirft. Normalerweise ist er tagsüber bei seinen Kumpels in der HuTa. 

Qualitätssicherung

Die Qualität meiner Arbeit sichere ich durch regelmäßige Teilnahme an eigener Supervision, Fortbildungen, Fachtagungen sowie Intervisionen mit Kolleg*innen ab.

Als Mitglied des Fachverbandes der Deutschen Vereinigung für Gestalttherapie (DVG), des Verbands Freier Psychotherapeuten (VFP e.V.) sowie des EMDR Netzwerks (EMDR-Akademie) orientiere ich mich an deren Qualitätsstandards und Ethikrichtlinien.